Bilanzen

Im Unterschied zur schlagbezogenen Düngeberatung werden bei der Optimierung des Nährstoffmanagements die gesamtbetrieblichen Nährstoffströme ausgewertet, um Verbesserungen zunächst dort zu erreichen, wo sie wirtschaftlich am effektivsten sind.
Das gesamtbetriebliche
Nährstoffmanagement hat besonders bei viehhaltenden Betrieben eine große Bedeutung, wo z. B. auch eine Fütterungsberatung wasserschutzwirksam sein kann. Zur Ist-Zustands- und Erfolgsbewertung sowie zur Schwachstellenanalyse dienen Bilanzen als geeignetes Instrument.
Denn die
Bilanz hilft den Beratern und Ihnen:

- der gesetzlichen Aufzeichnungspflicht nachzukommen
- Verlustgrößen im betrieblichen Nährstoffkreislauf aufzudecken und damit
   Beratungsprioritäten
zu erkennen

- langfristig den Erfolg Ihrer Anstrengungen im Wasserschutz zu sehen

Flächenbilanzen
Bei einer Flächenbilanz wird die Nährstoff-Zufuhr durch die Düngung der
Nährstoff-Abfuhr durch das Erntegut auf einem gegebenen Schlag gegenübergestellt. Sie stellt eine Erfolgsgröße der Nährstoff-Effizienz dar. Voraussetzung für die Erhebung von Flächenbilanzen ist eine genaue Aufzeichnung des Landwirtes über alle auf der Fläche durchgeführten Maßnahmen in einer Ackerschlagkartei. Ziel unserer Beratungstätigkeit ist es, mit diesem Instrument die Stickstoffdüngung der Stickstoffabfuhr anzupassen.


Hoftorbilanzen
In der Hoftorbilanz werden die Nährstoff-Importe den Nährstoff-Exporten eines
Betriebes gegenübergestellt. Berücksichtigt werden dabei u. a. der Dünge- und Futtermittelzukauf sowie der Verkauf von pflanzlichem Erntegut und tierischen Erzeugnissen. Nährstoffströme innerhalb des Betriebes, wie die Ausbringung hofeigener Wirtschaftsdünger, tauchen in der Hoftorbilanz
nicht auf. Der flächenbezogene Hoftorbilanz-Saldo (mittlerer Saldo je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche LF) ermöglicht unter Berücksichtigung des Betriebstyps (Veredlungs-, Futterbau und Marktfruchtbetriebe) die grundwasserschutzbezogene Bewertung der Nährstoffflüsse eines Gesamtbetriebes.

Aktuelles

 

09.11.2021

Praktikerbefragung zur Anwendung mineralischer Dünger in Kombination mit Urease-und Nitrifikations-
hemmstoffen in der landwirtschaftlichen Praxis

Online-Befragung: 
https://survey3.gwdg.de/index.php?r=survey/index&sid=326221&lang=de

Dauer: 10-15 Minuten

 

07.10.2021

Einladung zum Feldbegang

am Donnerstag,
dem 14.10.21
um 15:00 Uhr
in Burghaun - Hünhan

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27.08.2021

Rundbrief Nr. 06/2021 

Bis zum 01.10.2021
HALM-Förderung beantragen

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12.07.2021

Rundbrief Nr. 05/2021 

- Zwischenfruchtanbau

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30.06.2021

Feldbegehung zum Thema Erosionsschutz im Mais

Donnerstag, den 08.07.21
um 15:00 Uhr in Kathus

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09.06.2021

Thema: Erosionsschutz im Maisanbau

>>> zum Video 

 

25.05.2021

Thema: Yara-N-Tester

>>> zum Video 

 
 
25.05.2021

Thema: Alzon-Versuche

>>> zum Video 

 

 06.05.2021

Anleitung zur Probenahme von flüssigen und festenWirtschaftsdüngern

>>> zum Video

  

03.05.2021

Einsatz von Nitrifikationshemmern

zum Video >>>

 

14.04.2021

Rundbrief Nr. 04/2021 

- Nmin-Werte zu Mais und
  Düngeempfehlung 2021
- Erosionsschutz im Maisanbau

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31.03.2021

Rundbrief Nr. 03/2021 

- Frühjahrs-Nmin-Werte
  2021
- Vergleich Herbst-Nmin
  2020 und Frühjahrs-
  Nmin 2021
- Stickstoffdüngung 2021

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24.02.2021

Vor allem Winterraps ist auf eine ausreichende Stickstoffversorgung zu Vegetationsbeginn angewiesen. Aufgrund der dicken Schneedecke konnten die Nmin-Proben nicht rechtzeitig gezogen werden. Greifen Sie bis zur Veröffentlichung der aktuellen Nmin-Werte auf langjährige Mittelwerte zurück, denn jetzt sollte mit einem schwefel-
haltigen Dünger ange-
düngt werden, wenn die Böden genügend tragen. Der tatsächliche Nmin ist dann bei der 2. Gabe zu berücksichtigen.

Für die Rapsdüngung gilt: In schwach entwickelten Rapsbeständen ist eine startbetone N-Düngung angebracht, um die Regeneration des Blattapparates zu fördern (Aufteilung 70:30). In üppigen Rapsbeständen, in denen die Pflanzen 10 bis 12 Blätter aufweisen, ist die zweite N-Gabe stärker zu betonen, um den Blattapparat nicht zu überziehen, worunter die Verzweigung des Rapses leiden kann (Aufteilung 40:60). In normal entwickelten Beständen wird pro Gabe jeweils die Hälfte des N-Bedarf gegeben.

Im Herbst gut entwickelte Rapsbestände haben vor der Vegetationsruhe etwa 60-70 kg N/ha aufge-
nommen. Dort sollte die gesamte N-Düngung um 10 bis 15 kg N/ha reduziert werden.

10.02.2021

Hier können Sie einsehen, ob Ihre Flächen in einem mit Nitrat belasteten Gebiet oder in einem eutrophierten Gebiet liegen:

Nitrat: 

https://www.geoportal.hessen.de/map?WMC=3430

Phosphat (eutrophierte Gebiete): 

https://www.geoportal.hessen.de/map?WMC=3431

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09.02.2021

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zur neuen Düngeverordnung und der Hessischen AusführungsVO zur Düngeverordnung (mit Nitrat belastete und eutrophierte Gebiete [Phosphor]).

 

09.02.2021

Rundbrief Nr. 02/2021 

- Die wichtigsten
  Neuerungen
  der aktuellen Dünge-
  verordnung (DüV)
- Grundwasserschutz
- Neue Ausführungs-VO
  zur DüV in Kraft:
  N- und P-Kulisse
  nach §13a

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12.01.2021

 Rundbrief Nr. 01/2021 

- Witterung und Vegetation
  2020
- Herbst-Nmin 2020
- Maßnahmen zur
  Reduzierung
  des Herbst-Nmin

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07.10.2020

 Rundbrief Nr. 06/2020 

- Maisstoppelbearbeitung

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16.09.2020

 Rundbrief Nr. 05/2020
 Ergänzung

- Kurzfristig erfolgte
  Änderung des HALM-
  Förderumfangs

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11.09.2020

 Rundbrief Nr. 05/2020

- HALM-Programm

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20.08.2020

 Rundbrief Nr. 04/2020

- Herbstdüngung
-
Düngeplanung Frühjahr  
  2021

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19.06.2020

 Rundbrief Nr. 03/2020

- Zwischenfruchtanbau

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17.04.2020

 Rundbrief Nr. 02/2020

- Nmin-Werte zu Mais und
  Düngeempfehlung 2020

- Anrechnung
  Zwischenfrüchte
- Erosionsschutz
   im Maisanbau


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24.03.2020

 Rundbrief Nr. 01/2020

- Nmin-Werte im Frühjahr
  2020

- Vergleich Herbst-Nmin
  2019 und Frühjahrs-
  Nmin 2020
- Stickstoffdüngung
  2020

-
Ausführungsverordnung
  zur Düngeverordnung

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19.12.2019

Rundbrief Nr. 05/2019

- Witterung und
  Vegetation 2019

- Herbst-Nmin 2019
- Wie lassen sich hohe 
  mineralische N-Über-
  schüsse vermeiden?

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25.09.2019

Feldbegang Erosion

Mittwoch, dem 02.10.2019
um 17:00 Uhr
in 36151 Burghaun-Hünhan

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04.09.2019

Rundbrief Nr. 04/2019

- Jetzt HALM-Förderung
   beantragen

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02.07.2019

Rundbrief Nr. 03/2019

- Nacherntemanagement 
- Unkrautkontrolle durch  
  späte Winterweizensaat

- Zwischenfruchtanbau
- Grunddüngung und Kalkung

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22.05.2019

Feldbegang Precision Farming

- mit Herrn Brüggemann
  von der Firma Claas 
- bessere N-Ausnutzung
  durch moderne Technik

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14.03.2019

Rundbrief Nr. 02/2019

- Nmin-Werte im Frühjahr 
  2019
- Vergleich Herbst-Nmin 
  2018 und Frühjahrs-Nmin
  2019
- Düngeempfehlung 2019
- Hinweise zur neuen
  Düngeverordnung

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15.01.2019

Rundbrief Nr. 01/2019

- Witterung und
  Vegetation 2018
- Herbst-Nmin 2018
- Wie lassen sich hohe
   mineralische N-Über-
   schüsse vermeiden?

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18.09.2018

Die Aussaat von Winter-getreide sollte nicht zu früh erfolgen. Die Winterweizensaat kann auch noch im Oktober erfolgen.
Vorteil: Die ankündigten geringen Niederschlags-mengen reichen für die Keimung von Ackerfuchs-schwanz aus, der dann bei späten Aussaaten gut mechanisch bekämpfbar ist. Späte Saatbettbereitung reduziert außerdem die herbstliche N-Mineralisation und damit Stickstoffverluste.

 

17.09.2018

Die HALM-Maßnahmen C3.3 Gewässer- und Erosionsschutzstreifen kann nicht im Bereich der vorgeschriebenen Abstände zu Oberflächengewässern nach dem Hess. Wasserhaushaltsgesetz abgeschlossen werden! Weitere Infos in Rundschreiben 3/2018.

Sperrfristen nach DüVO: Eine Übersicht über die Sperrfristen zum Ausdrucken ist hier (PDF) zu finden.

 

15.08.2018

Die Antragsfrist für das HALM-Programm endet demnächst: HALM-Anträge für Föderverfahren in 2019
(z. B. Zwischenfrucht-anbau nach der Ernte 2019) müssen bis zum 01.10.2018 bei der zuständigen Stelle beantragt werden! Weitere Informationen zum HALM-Programm finden Sie im Rundschreiben 3 für den Maßnahmenraum und auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: https://umwelt.hessen.de/agrarumweltprogramm.

 

14.08.2018

Maisernte: Bei vorzeitig geerntetem Silomais können die TM-Gehalte geringer sein als üblich. In diesen Fällen ist mit einem erhöhten Gärsaft-aufkommen zu rechnen. Solche Feldrandsilos sollten nicht in Wasserschutzgebieten angelegt werden (Wasserschutzgebits-verordnungen und Kooperatinsverträge beachten!).

 

30.07.2018

Das aktuelle Rundschreiben für den Maßnahmenraum finden Sie hier (PDF). Inhalt u.a. aktuelle Empfehlungen hinsichtlich der Trockeheit, Infos zur Düngebedarfsermittlung im Herbst, Hinweise zur Kalkung. 

 

27.07.2018

Beachten Sie die Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern! Nähere Infos finden Sie hier (PDF).

 

29.06.2018

Der Zwischenfruchtanbau liefert einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz! Was Zwischenfrüchte sonst noch können und was bei ihrem Anbau zu beachten ist, erfahren Sie hier (PDF)

 

19.04.2018

Das Wintergetreide, vornehmlich Wintergerste, befindet sich meist in BBCH 30/31. Die 2. N-Gabe sollte jetzt gegeben werden. Zur Orientierung: Bis zum Schossbeginn sollten insgesamt etwa 110 kg N/ha ausgebracht worden sein. Bei einer 1. Gabe von beispielsweise 60 kg N/ha sollte die 2. Gabe in Höhe von 50 kg N/ha gegeben werden. Gülle ist dabei ausreichend zur berücksichtigen (Faustzahl Anrechnung Rindergülle: 55% des Gesamt-N, flüssige Gärreste: 85% des Gesamt-N). Weitere Infos sind im Rundschreiben zu finden. Der N-Düngebedarf nach Dügebedarfs-
ermittlung darf nicht überschritten werden!

 

07.03.2018

Rundschreiben 01/18

- Nmin-Werte im Frühjahr 
  2018
- Vergleich Herbst-Nmin  
   2017 und
   Frühjahrs-Nmin 2018
- Düngeempfehlungen
  2018
- Hinweise zur neuen
  Düngeverordnung

Hier finden Sie weitere Infos

 

07.12.2017

Ein Merkblatt zur Neuen Düngeverordnung finden Sie hier.