Verbesserung der Wasserqualität
Durch die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) soll europaweit die Qualität des Grundwassers und der Oberflächengewässer deutlich verbessert werden. Grundkonzept ist eine kooperative Projektstruktur, die vor allem die Landwirte und die Wasserversorgung zusammenbringt und versuchen soll, den Interessenskonflikt zwischen Land- und Wasserwirtschaft zu entschärfen. Dabei sollen auch alle übrigen regionalen Akteure (Wasserbehörde, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Fachdienst Landwirtschaft des Kreises, Bauernverband, Maschinenring, u.a.) mit eingebunden werden.

Ziele
Auf Basis des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogrammes Hessens zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sollen im Maßnahmenraum die diffusen Einträge in Abhängigkeit vom Belastungspotenzial vermindert werden. Dabei stehen die Grundwasserbelastungen durch Nitrat, die Phosphatbelastungen der Oberflächengewässer durch Erosion sowie die Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Oberflächengewässer im Fokus. Es soll ein nachhaltiges Programm zur Verminderung dieser Einträge aus der Landwirtschaft etabliert werden.

Instrumente
Wichtigster Baustein ist die gewässerschutzorientierte Beratung. Aber auch über Leitbetriebe, Demonstrationsflächen, Feldbegehungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Umsetzungsziele der Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden. Detaillierte Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter dem entsprechenden Reiter in der Navigation
sleiste. Alle angebotenen Dienstleistungen werden zu 100% vom Land Hessen finanziert.

Der Maßnahmenträger
Maßnahmenträger für den vom Regierungspräsidium Kassel festgelegten Maßnahmenraum „Burghaun" ist die Marktgemeinde Burghaun.

 Marktgemeinde Burghaun

 

 

Finanziert durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
vertreten durch das Regierungspräsidium Kassel

 

Aktuelles

 05.10.2017

Seit dem 03.10.2017 gilt die neue Klärschlamm-verordnung (AbfKlärV). Das Ausbringen von Klärschlamm in Wasser-schutzgebieten (Zonen I-III) ist damit ab sofort verboten. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des Bundes-umweltministeriums zu finden.

 

12.09.2017

Sperrfristen: Eine Übersicht über die Sperrfristen zum Ausdrucken ist hier (PDF) zu finden.

 

21.08.2017

 Die neue Düngeverordnung (DüV) sieht wichtige Neuerungen vor. Hier finden Sie weitere Informationen zur Herbstdüngung.

 

 18.08.2017

Die Ausbringung organischer Düngemittel zur Wintergerstensaat führt regelmäßig zu hohen N-Überschüssen im Herbst. Ein Düngebedarf besteht in der Regel nicht. Deshalb sollten jegliche Güllegaben zu Wintergerste unterbleiben. Organische Düngemittel sind vorrangig zu Zwischenfrüchten, Winterraps und auf Grünland/Feldgras auszubringen.

 

30.06.2017

Rundschreiben 02/17:
N-Düngung nach der Ernte, nachernte-Management, Fruchtfolge und Grunddüngung.
Hier finden Sie weitere Infos

 

05.04.2017

Weitere Nmin-Untersuchungen bestätigen das hohe Niveau der Frühjahrs-Nmin-Untersuchungen. Hier finden Sie weitere Infos.

 

24.03.2017

Aktuelle Boden-wasserhaushalts-berechnungen zeigen, dass die Niederschläge seit Nmin-Probenahme Mitte Februar auf lehmigen Standorten kaum zu Nitrat-Verlagerung geführt haben (ca. 5 cm). Lediglich unter sandigen Standorten kam es zu einem geringen Sickerwasseranfall und zu Verlagerungen von bis zu 30 cm. Auf Standorten mit mindestens mittlerer Feldkapazität ist nicht davon auszugehen, dass nennenswerte Nitratmengen ausgewaschen wurden. Grundlage der Berechnung sind insgesamt 60 mm Niederschlag seit Mitte Februar.

 

13.03.2017

Die Frühjahrs-Nmin-Werte 2017 haben sich im Vergleich zum Herbst 2016 kaum verändert. Insgesamt liegen hohe Nmin-Werte vor. Im Durchschnitt liegt er bei 52 kg/ha. Hier finden Sie die allgemeinen Düngeempfehlungen für den Maßnahmenraum

 

22.12.2016

Hier finden Sie die aktuellen Herbst-Nmin-Werte 2016

 

02.08.2016

Kurzmitteilung 02/2016
Stickstoffkonservierendes Nachernte-Management nach Leguminosen und Winterraps

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06.04.2016

Kurzmitteilung 01/2016
Die kostenlose Dünge-bedarfsermittlung im Getreide mit Nitrachek-verfahren und  N-Tester bietet die Möglichkeit die
2. und 3. N-Gabe
dem Versorgungszustand des Bestandes anzupassen.

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08.03.2016

Rundbrief 01/2016
Nmin-Werte Frühjahr 2016 Vergleich zum Herbst 2015
Allgemeine Hinweise

Düngeempfehlungen

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Am 07.03.2016 findet in der Gemeindeverwaltung Burghaun die Jahresversammlung der WRRL-Zusatzberatung statt, zu der Landwirte herzlich eingeladen sind. Neben aktuellen Informationen zum Stand der Grundwasserschutzberatung wird in einem Vortrag zum Thema "Grün in grün - Direktsaat als Chance nachhaltigen Ackerbaus" ein innovatives Anbaukonzept vorgestellt, dessen Kernpunkt die Bestellung der Winterfrüchte in stehende Zwischenfruchtbestände ist.

11.12.2015

Rundschreiben 2/2015:

Im aktuellen Rundschreiben bekommen Sie eine Übersicht über die Entwicklung der Witterung sowie Vegetation im Jahr 2015. Zudem werden die Herbst-Nmin-Ergebnisse 2015 vorgestellt

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